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Freitag, 9. Dezember 2011

Akkord

Diese Woche habe ich wirklich im Akkord gearbeitet. Schreibtisch von morgens bis abends, an einigen Tage auch bis in die Nacht. Meine Beine schmerzen und schwillen gegen Abend an, meine Schulter- und Nackenmuskulatur ist schon total verspannt.

Unterbrochen wird die Arbeit nur für Einkaufen, Kochen, und Termine für die Zeitung. Das Putzen ist ganz auf der Strecke geblieben. Das muss heute nachgeholt werden.

Und warum das alles? Weil ich am Wochenende mit fünf Freundinnen nach Brüssel zum Weihnachtsmarkt fahren werden. Juppi!!! Und ich möchte nicht am Wochenende im Bus Richtung Belgien sitzen und darüber nachdenken, was an Arbeit so alles auf der Strecke geblieben ist. Ich werde zwar nicht mehr alles schaffen, aber dafür habe ich mein Bestes gegeben. Also wird das schlechte Gewissen abgestellt. Das ist beschlossen!!!

Schon komisch, dass ich überhaupt ein schlechtes Gewissen habe, nur weil ich ein Wochenende Auszeit nehme und mal nicht sieben Tage die Woche durcharbeite. Dabei ist dieses Wochenende mein einziger Urlaub in diesem Jahr.

Da für mich Yoga, Entspannung und Autogenes Training keine Unbekannten sind (gelernt aber derzeit nicht angewendet), wird das mit dem Abschalten schon klappen. Der Hebel muss nur umgelegt werden.

Nächste Woche gibt es dann schöne Bilder von einem hoffentlich gelungenen Mädels-Weihnachtsmarkt-Kurzurlaub.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Päuschen

Zur Zeit befinde ich mich in einer Stress-Pause. Grund: Viel Arbeit und ein kranker Ehemann. Letzteres trägt mit dazu bei....

Mein Mann hat Blutdruck, Rücken und Bein. Die Untersuchungen laufen noch. Und wie das mit kranken Männern so ist, wird der ganz normale Alltag dadurch leicht durcheinander gewirbelt.

Seltsame Verhaltensweisen:

Er jammert nicht. Er leidet still vor sich hin. Töpfe spülen, die nicht in die Spülmaschine passen, kann er mit der Krankheit nicht. Zwei Stunden später geht mein Mann spazieren. Und nicht nur ein kurzes Stück!

Seit Jahren kommen wir zu sämtlichen Terminen, Verabredungen, Einladungen zu spät. Meist sitzt die Familie schon im Auto und wartet auf ihn. Zu den Arztterminen fährt er plötzlich überpünktlich los. Für die zehn-minütige Fahrt in die Nachbarstadt plant er 30 Minuten ein. Warum klappt das sonst nicht? Ich rege mich darüber nicht mehr so sehr auf wie früher. Alle Bekannten und Verwandten wissen schon, dass wir immer etwas später eintrudeln. Peinlich, wenn sie dann mit dem Essen auf uns warten müssen.

Hach, ich könnte die Liste jetzt noch weiter fortführen. Aber wie gesagt - ich habe viel Arbeit und muss jetzt zusehen, dass ich damit weiter komme.

Ein Lichtblick:
Zum Stress-Ausgleich (für mich) gibt's heute Abend Yoga. Ich habe mich mit meiner Tochter zum zweiten Mal zu dem Kursus angemeldet und es tut uns beiden wieder unglaublich gut.

BIS BALD !!! Oooohhhmmmmm......