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Mittwoch, 14. Dezember 2011

Brüssel - Eine Reise wert

Sowohl kulinarisch als auch architektonisch und erst recht weihnachtsmarkt-technisch ist Belgien eine Reise wert. Unser Wochenende war sehr schön und abwechslungsreich. Wir haben uns nicht nur durch Brüsseler Waffeln und "Frites" gegessen, sondern bei einer Stadtführung auch viel Wissenswertes über die Stadt erfahren.


Das Atomium ist mittlerweile neu beschichte und glänzt gar wunderbar. Eine Kugel hat einen Durchmesser von 18 Metern. Das ganze Gebilde wiegt 2400 Tonnen.


Der Triumphbogen im Jubelpark wurde zur Unabhängigkeit Belgiens errichtet.


Ein Verkehrschaos wie in Frankreich - hier mit Blick auf die Nationalbasilika.


In der Kathedrale St. Catherine gab's eine Krippenausstellung aus verschiedenen Ländern der Welt.



Das Manneken-Pis ist ja total überbewertet und so unscheinbar, dass wir anfangs nicht sicher waren, ob wir vor dem Original stehen. Doch der Stadtführer hatte am nächsten Tag eine schöne und wahre Geschichte zum Hintergrund parat.


Die Fressmeile, in der man dank Heizstrahler auch im Winter draußen sitzen könnte, wenn man es denn wollte. :-)


Verlockend die echten belgischen Waffeln...


...auch in der kalorienarmen Version ohne Belag erhältlich und mindestens genauso lecker.


In Brüssel pinkelt alles...


Trotz der unappetitlichen Pinkel-Werbung haben wir die dicken belgischen Pommes probiert und für gut befunden. Unsere deutschen Pommes können hier aber locker mithalten.


Viel Atmosphäre strahlt der Weihnachtsmarkt auch ohne Schnee aus.


Ausblick vom 60 Meter hohen Riesenrad auf den Weihnachtsmarkt und die Eislaufbahn.


Beeindruckend auch die Laser-Show auf dem Rathausplatz bei klassischer Musik.





Paris Hilton lässt grüßen. In der Lobby unseres Hotels habe ich den bisher teuersten Baileys meines bisherigen Lebens für stolze acht Euro getrunken. (Bei Norma gibt es die Flasche diese Woche für 9,90 Euro.)


Ausblick auf die architektonische Vielfalt Brüssels.

Freitag, 9. Dezember 2011

Akkord

Diese Woche habe ich wirklich im Akkord gearbeitet. Schreibtisch von morgens bis abends, an einigen Tage auch bis in die Nacht. Meine Beine schmerzen und schwillen gegen Abend an, meine Schulter- und Nackenmuskulatur ist schon total verspannt.

Unterbrochen wird die Arbeit nur für Einkaufen, Kochen, und Termine für die Zeitung. Das Putzen ist ganz auf der Strecke geblieben. Das muss heute nachgeholt werden.

Und warum das alles? Weil ich am Wochenende mit fünf Freundinnen nach Brüssel zum Weihnachtsmarkt fahren werden. Juppi!!! Und ich möchte nicht am Wochenende im Bus Richtung Belgien sitzen und darüber nachdenken, was an Arbeit so alles auf der Strecke geblieben ist. Ich werde zwar nicht mehr alles schaffen, aber dafür habe ich mein Bestes gegeben. Also wird das schlechte Gewissen abgestellt. Das ist beschlossen!!!

Schon komisch, dass ich überhaupt ein schlechtes Gewissen habe, nur weil ich ein Wochenende Auszeit nehme und mal nicht sieben Tage die Woche durcharbeite. Dabei ist dieses Wochenende mein einziger Urlaub in diesem Jahr.

Da für mich Yoga, Entspannung und Autogenes Training keine Unbekannten sind (gelernt aber derzeit nicht angewendet), wird das mit dem Abschalten schon klappen. Der Hebel muss nur umgelegt werden.

Nächste Woche gibt es dann schöne Bilder von einem hoffentlich gelungenen Mädels-Weihnachtsmarkt-Kurzurlaub.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Schloss Grünewald

Nach Emden nun der zweite Weihnachtsmarkt. Ich habe zwar arbeitsmäßig überhaupt keine Zeit für so etwas (da alle Kunden unbedingt vor Weihnachten noch etwas von mit wollen), aber ich bin dennoch mitgefahren. Denn der Ausflug zum romantischen Weihnachtsmarkt auf Schloss Grünewald in Solingen war die Weihnachtsfeier meiner neuen Sportgruppe. Ich habe den Wechsel vor gut einem Jahr nicht bereut. Es ist eine tolle Truppe und der Sport ist sehr effektiv und abwechslungsreich. Es hat mich einiges an Überwindung gekostet, nach 20 Jahren die Gruppe zu wechseln. So hunderprozentig integriert bin ich noch nicht, aber dafür war der Weihnachtsmarktausflug eine gute Gelegenheit. So kam ich mit den Leuten besser ins Gespräch als in der wöchentlichen Sportsstunde.

Der Markt war wirklich sehr schön. Viel außergewöhnliche Handwerkskunst. Störend empfand ich den großen Sparkassen-Geldautomat im Schlosspark. Später wußte ich, wozu der benötigt wurde. Die Preise waren gesalzen. Kunsthandwerk halt. Da gab's auch Ketten für über 1000 Euro. Gekauft habe ich trotzdem etwas: Ein paar neue, spiralförmige Ohrringe. Die waren aber nicht ganz so teuer. Nur der 34ste Teil von Tausend. :-)))














Links: Mäuse-Roulette





Dienstag, 7. Dezember 2010

Emden

Schön war's - das Wochenende in Emden, der Geburtsstadt von Otto Waalkes und Karl Dall.



Beeindruckend sind die Schiffe, die im Alten Binnenhafen liegen, umringt von dünnen Eisschichten. Leider sind die Weihnachtsstände nicht mehr auf den Schiffen, sondern rund um den Binnenhafen. Auf den Schiffen befinden sich seit diesem Jahr nur die Gastronomien.



Der Herr hier hat das ganze Spektakel beobachtet und auch gar nicht gefroren. Dabei war's wirklich sehr kalt.



Noch schöner ist der Weihnachtsmarkt wenn es dunkel wird. Alle Stände und Schiffe sind beleuchtet. Das Rathaus wird in verschiedenen Farben angestrahlt. Dazu fing es an zu scheien. So stellt man sich einen Weihnachtsmarkt vor.









Wir haben dann auch schöne Locations für ein gemütliches Abendessen, Cocktails, Musik und Tanz gefunden. Okay - mit einigen Abstrichen. In der Pizzeria nervten einige Gäste mit ihrem "Uhuhuhu-huhuhu-huhuhu-Gesängen". Dafür war das Essen gut und der Lambrusco lecker. In der anschließenden Bar saßen wir etwas ungünstig unter der bass-lastigen Box. Wir machten ein Spiel daraus: Wer erkennt das Lied anhand der Bässe zuerst?! :-)

Ungewöhnlich der große Männer-Überschuss in Emden. Allesamt sogar recht nett anzusehen aber dafür weit unter unserem Altersdurchschnitt. *grins*



Die Heimreise mussten wir dann früher antreten als geplant. Zu Hause war Unwetter angesagt. Das beinhaltete über 30 Zentimeter Neuschnee. Taxi und Busverkehr waren teilweise eingestellt. Daher cancelte unsere Busfahrerin die geplante Stadtführung und das Matjes-Essen am Sonntag, um uns sicher nach Hause zu bringen.

Kurz vor der heimischen Stadtgrenze ging dann gar nichts mehr. Die Feuerwehr musste durch die Schneelast tief hängende Äste entfernen. Meine Reise-Kolleginnen beschlossen den Rest zu Fuß in Angriff zu nehmen. Doch das gehen mit Gepäck durch Schneegestöber auf teils ungeräumten Wegen war nicht leicht. Eine übrig gebliebene Flasche Ramazotti half dann über den letzten Kilometer.



Im Endeffekt war ich früher zu Hause als die "Ausgesetzten". Mein Mann hatte an diesem Tag schon fünf Stunden "Schneeschippen" hinter sich. Mir bot sich ein Bild, als wäre ich eine Woche lang weg gewesen. Unglaublich, dass in 24 Stunden so viel Schnee fallen kann.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Weihnachtsmarkt Emden

Vorab wünsche ich allen einen schönen zweiten Advent. Ich bin an diesem Wochenende mit fünf Freundinnen auf dem Weihnachtsmarkt in Emden. Vor zwei Jahren waren wir in Aachen und im letzten Jahr in Bremen auf dem Weihnachtsmarkt. Diesmal also wieder ein schönes und hoffentlich entspanntes Wochenende auf dem schwimmenden Engelkemarkt in Emden einschließlich einer Übernachtung. Für die gute Versorgung im Bus (Sekt, Käse, Wurst, Weintrauben, Dip, Süßkram,...) ist natürlich schon gesorgt. :-)


Die zweite brennende Kerze einfach denken, denn das Bild entstand am ersten Advent.