Dit-Ticker - Sichtbar abnehmen

Dienstag, 22. Juni 2010

Fußballrunde

Heute wird es spannend in zweierlei Hinsicht.

1) Deutschland muss im Vorrundenspiel möglichst gegen Ghana gewinnen, sonst wird das nix mit dem vierten Stern.

2) Ich bin mit meinem Mann zur "Redaktionsrunde" eingeladen. Das heißt: Fußballgucken mit den Kollegen der örtlichen Presse. Die kenne ich noch gar nicht alle und bin daher zweifach aufgeregt.

Aber ich bin guter Dinge - in beiden Punkten!

Zusammenfassung

Hier eine kleine Bilderreihe der letzten Tage:


Die frisch von ihren Kindeln getrennte Banane vermehrt sich schon wieder wie wild.


Der Weihnachtskaktus meint schon wieder blühen zu müssen. Von mir aus kann er das gerne tun.


Die dunkle, vertrocknete Blasenhaut am Daumen der Jüngsten hat sich mittlerweile abgelöst und weicht der neuen, rosigeren Hautschicht.


Mein Mann der Bär..... :-)

Montag, 21. Juni 2010

Buch-Tipp

Gerade zuende gelesen: Nicht ohne meine Schwestern

Kristina, Celeste und Juliana wachsen in der Sekte "Kinder Gottes" auf. Dort sind Misshandlungen, Missbrauch durch erwachsene Sektenmitglieder, Ungerechtigkeiten und Bestrafungen an der Tagesordnung. Da in der Sekte freie Sexualistät und Liebe oberstes Prinzip sind, werden Mädchen schon im Kleinkindalter immer wieder sexuell missbraucht. Die Schwestern werden schon früh voneinander getrennt, haben kein festes Zuhause und keine "eigene" Familie und leben in wechselnden Missionsstationen. Die drei Mädchen träumen von einem Wiedersehen, fürchten jedoch den "Zorn Gottes". Nacheinander gelingt es ihnen, sich von der Sekte zu lösen und stellen die eingetrichterten Ideologien in Frage.

Die Geschichte ist wirklich sehr offen und schonungslos erzählt. Ich musste einige Male schwer schlucken, während des Lesens. Um so überraschter war ich, dass ich diese Sekte bisher nicht kannte, obwohl sie in den 70er und 80er Jahren wohl häufig für Skandale sorgte und in der Presse stand.

Gerne hätte ich noch weitere Informationen (evtl. aus anderer Sicht) zu dieser Sekte gelesen. Es gibt aber recht wenig Material.

Montag, 14. Juni 2010

Blase

Die Blase am Daumen der Jüngsten verändert sich täglich. Es ist wirklich interessant zuzusehen. Nachdem die Blase recht dick und mit einer Flüssigkeit gefüllt war, haben wir den Tag erwartet, an dem sie platzt und ausläuft. Doch das tat sie nicht. Die Blase wurde wieder dünner und trocknete zusehens aus. Aus gelben Farbe ist Dunkelrot bis Lila geworden. Seit heute meine ich, dass sich die Farbe aufhellt. Ein wahres Naturschauspiel. Fast so schön wie meine Brandblase im Winter!!!

Mittwoch, 9. Juni 2010

Was ist das?


Es fing mit mehreren einstichartigen Löchlein an. Dann begann der Daumen der Jüngsten anzuschwellen und aus den Einstichstellen wurden kleine Eiterbläschen. Der Arzt gab uns ein durchsichtiges Pflaster, das den Eiter herausziehen soll.



Mittlerweile sind fünf Tag vergangen und aus mehreren Bläschen ist eine große Eiterblase geworden. Wir wechseln alle zwei Tag das Pflaster und bähen den Daumen in warmen Tee. Eigentlich sollte die Blase schon längst aufgeplatzt sein, sie ist aber immer noch recht flach und hart.

Der Arzt meinte, es sei eine Nagelbettentzündung. Sieht mir aber so gar nicht danach aus. Was könnte das denn ansonsten sein und wodurch ist es entstanden? Ob es wirklich Insektenstiche waren oder doch ehr eine Pflanze?

Montag, 31. Mai 2010

Pfingsten in Winterberg

In diesem Jahr war ich nur einen Tag beim "Magischen Pfingsttreffen der Zauberer" in Winterberg. Dafür aber zusammen mit meinem Mann. Ich wollte ihm gerne zeigen, warum ich dort mit den ganzen "Verrückten" jedes Jahr aufs neue die Pfingstfeiertage verbringe. Leider waren diesmal weder die Seminare noch der Gala-Abend besonders berauschend. Zumindest nicht an dem Tag, an dem wir da waren. Ich kannte nach sieben Jahren Winterberg natürlich viele Leute. Für meinen Mann war's ehr langweilig.

Nun gut - nächstes Jahr wieder über das ganze Wochenende. Man muss halt die Atmosphäre der ganzen Tage (und Nächte!) miterleben!!!

Ich bin allerdings total überrascht, dass mein Mann soviel mit mir gemeinsam unternimmt. Schon die Zusage mit nach Frankreich zu fahren, wo es ihm super gut gefallen hat, kam überraschend. Und danach auch noch Winterberg. Ich bin darüber sehr glücklich. Immer nur zu Hause im Alltragstrott festzustecken, ist auf Dauer ja nicht so prickelnd. Woher jedoch der plötzliche Wandel kommt, habe ich noch nicht herausgefunden.

Seit wir das Haus gekauft haben ist es das erst Jahr, indem die Pfingstrosen im Vorgarten nicht rechtzeitig zu Pfingsten blühen. Daran sieht man die Verzögerung in der Vegetation, die der lange, kalte Winter verursacht hat. Die Blüten waren an den Feiertagen noch kospenartig verschlossen und gaben nur ein klein wenig von ihrer herrlich dunkelroten Farbe preis.


Pfingstrosen im Hintergrund



Mittlerweile blühen sie in Ihrer ganzen Pracht.

Frankreich - Cap Blanc-Nez

Auf der Rückfahrt gab es noch einen Abstecher an die Ärmel-Kanalküste zum Cap Blanc-Nez mit der beeindruckenden weißen Steilküste aus Kreidefelsen.





Bei guter Sicht kann man hier (Bild unten) bis nach England sehen. Bei uns war es zu diesig. Die Landschaft ist durchsäumt mit Bunkern aus dem zweiten Weltkrieg. Viele Soldaten mussten hier sterben, als sie ihre Schiffe verließen um an Land zu gehen.





Die Aussicht war atemberaubend, aber es war auch unglaublich windig.

Frankreich - Hotel Kyriad

Unser Hotel Kyriad war gerade frisch renoviert und wunderschön am Stadtrand gelegen.









Unter den großen Kiefernbäumen lagen riesige Kiefernzapfen, von denen ich mir natürlich ein paar als Souvenier mit nach Hause nahm.



Die Zimmer sind winzig klein aber gemütlich und schön modernisiert.





Der Hotelflur in einer gewagten Farbzusammenstellung.



Im krassen Gegensatz dazu die Jugendherberge, in der die Kinder schlafen mussten. Es gab nur Nieschen, so dass praktisch alle 30 Orchestermitglieder in einem einzigen Raum übernachteten. Ich habe dort mit unserem Chor auch schon zweimal übernachtet und fand das ehr lustig. Nicht so unsere Tochter. Tja - die jungen Leute halt...

Frankreich - Fischerei-Museum "Maréis"

Sehr interessant gemacht auch das umgebaute Fischerei-Museum "Mareís".





Hier werden sämtliche Fangtechniken von früher und heute gezeigt und erklärt. Gut, dass wir eine Übersetzerin dabei hatten.





Die Tiere im Demonstrationsbecken müssen für ihr Essen ganz schön arbeiten. Mit Unterwasserkamera lassen sich Krebse, Anemonen, Seesterne etc. auch mal von unten und ganz nah betrachten. Das ein lebendiger Seestern im Wasser jedoch so eine harte Haut hat, hätte ich nicht für möglich gehalten.







Ein in Originalgröße nachgebautes Schiffscockpit.





Rochen schwammen in flachen Berühungsbecken (kein Foto). Ein seltsames Gefühl über die flachen Fische zu streichen, wenn sie unter den Händen herschwimmen. Man spürt jede Gräte. Ob das bei uns erlaubt wäre?



In der ehemaligen Schiffswerft bestaunten wir den Entstehungsprozess.





Frankreich - Kulinarisches

Etwas können die Franzosen ja besonders gut: Lange und gut essen!!!



Wir wurden mit mehreren Vier-Gänge-Menüs verwöhnt. Besonders lecker der Salat-Fisch-Teller.



Oder die Jakobsmuschel-Kasserole mit Pilzen und Käse überbacken.



Perlhuhn habe ich auch zum ersten Mal in meinem Leben gegessen - und es war sehr zart!



Nach dem obligatorischen Käseteller mit Weißbrot noch eine Apfeltarte zum Nachtisch. Das ist der Punkt, an dem man kurz vor dem "Platzen" steht.



Natürlich erlebten wir auch Traditionelles. Hier die Musik- und Tanzgruppe Bons Z'Enfants.



Und "unsere" Kinder beim Auftritt mit dem Orchester.