Charleston Girl ist ein wirklich gut gelungenes Buch von Sophie Kinsella (Die Schnäppchenjägerin). In der Geschichte trifft die junge Lara auf den Geist ihrer, mit 105 Jahren verstorbenen, Großtante Sadie. Die ist wieder eine junge Frau und lebt ganz im Zeichen der zwanziger Jahre. Lara lernt einiges über die damalige Zeit und gerät durch der Einfluss ihrer Großtante in manch peinliche Situation.
So wurde z.B. "Sex" damals "barney-muggin" - nach der Übersetzung ins deutsche - "den Biber bürsten" genannt.
Einen Sinn hat die Begegnung zwischen Lara und Sadie natürlich auch. Um den herauszufinden...einfach mal lesen.
Nach einigen weniger guten Büchern von Hera Lind, las ich nun "Die Erfolgsmasche". Gut, über den Schreibstil von Hera Lind kann man sich streiten. Aber auch wenn sich ihre Bücher ähneln (kennt man eins, kennt man alle), so sind sie doch leichte Unterhaltung, bestens geeignet zum Abschalten am Abend.
Zur Geschichte: Sonja Rheinfall schreibt Kolumnen über den Alltag einer alleinerziehenden Mutter. Die neue Chefredakteurin des Frauenmagazins findet das überholt und cancelt die Kolumne. Um die Existenz für sich und ihre Kinder zu retten, schreibt Sonja weiter - jedoch unter dem Pseudonym eines Mannes. Die Geschichten werden zur Erfolgsstory und der "erfundene Mann" erhält immer mehr weibliche Fanpost. Als der Schwindel auzufliegen droht, muss sich Sonja auf die Suche nach diesen Traummann machen.
Es ist schon amüsant zu lesen, wie selbstverständlich es meist angesehen wird, wenn Frauen Berufstätigkeit, Haushalt und Kinder unter einen Hut bringen. Wenn Männer das Gleiche schaffen, ist es geradezu eine Sensation.
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Freitag, 16. Juli 2010
Montag, 21. Juni 2010
Buch-Tipp
Gerade zuende gelesen: Nicht ohne meine Schwestern
Kristina, Celeste und Juliana wachsen in der Sekte "Kinder Gottes" auf. Dort sind Misshandlungen, Missbrauch durch erwachsene Sektenmitglieder, Ungerechtigkeiten und Bestrafungen an der Tagesordnung. Da in der Sekte freie Sexualistät und Liebe oberstes Prinzip sind, werden Mädchen schon im Kleinkindalter immer wieder sexuell missbraucht. Die Schwestern werden schon früh voneinander getrennt, haben kein festes Zuhause und keine "eigene" Familie und leben in wechselnden Missionsstationen. Die drei Mädchen träumen von einem Wiedersehen, fürchten jedoch den "Zorn Gottes". Nacheinander gelingt es ihnen, sich von der Sekte zu lösen und stellen die eingetrichterten Ideologien in Frage.
Die Geschichte ist wirklich sehr offen und schonungslos erzählt. Ich musste einige Male schwer schlucken, während des Lesens. Um so überraschter war ich, dass ich diese Sekte bisher nicht kannte, obwohl sie in den 70er und 80er Jahren wohl häufig für Skandale sorgte und in der Presse stand.
Gerne hätte ich noch weitere Informationen (evtl. aus anderer Sicht) zu dieser Sekte gelesen. Es gibt aber recht wenig Material.
Kristina, Celeste und Juliana wachsen in der Sekte "Kinder Gottes" auf. Dort sind Misshandlungen, Missbrauch durch erwachsene Sektenmitglieder, Ungerechtigkeiten und Bestrafungen an der Tagesordnung. Da in der Sekte freie Sexualistät und Liebe oberstes Prinzip sind, werden Mädchen schon im Kleinkindalter immer wieder sexuell missbraucht. Die Schwestern werden schon früh voneinander getrennt, haben kein festes Zuhause und keine "eigene" Familie und leben in wechselnden Missionsstationen. Die drei Mädchen träumen von einem Wiedersehen, fürchten jedoch den "Zorn Gottes". Nacheinander gelingt es ihnen, sich von der Sekte zu lösen und stellen die eingetrichterten Ideologien in Frage.
Die Geschichte ist wirklich sehr offen und schonungslos erzählt. Ich musste einige Male schwer schlucken, während des Lesens. Um so überraschter war ich, dass ich diese Sekte bisher nicht kannte, obwohl sie in den 70er und 80er Jahren wohl häufig für Skandale sorgte und in der Presse stand.
Gerne hätte ich noch weitere Informationen (evtl. aus anderer Sicht) zu dieser Sekte gelesen. Es gibt aber recht wenig Material.
Dienstag, 24. Februar 2009
Buchtipp
Heute mal ein philosophischer Spruch:
"To be is to do" - Sokrates
"To do is to be" - Sartre
"Do be do be do" - Sinatra
...aus dem Buch "Love Sheriffs" von Martina Paura. Es ist ihr zweites Buch nach "Zwölf Männer hat das Jahr" und auch gleichzeitig eine Fortsetzung des Lebens von Pia - Redakteurin für Horoskope und jetzt auch für Beziehungsprobleme.
Wer die wortwitzige und leicht unterhaltsame Art des ersten Buches mag, der wird auch von diesem Roman bestens unterhalten.
"To be is to do" - Sokrates
"To do is to be" - Sartre
"Do be do be do" - Sinatra
...aus dem Buch "Love Sheriffs" von Martina Paura. Es ist ihr zweites Buch nach "Zwölf Männer hat das Jahr" und auch gleichzeitig eine Fortsetzung des Lebens von Pia - Redakteurin für Horoskope und jetzt auch für Beziehungsprobleme.
Wer die wortwitzige und leicht unterhaltsame Art des ersten Buches mag, der wird auch von diesem Roman bestens unterhalten.
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