Durch meine Arbeit bei der Zeitung lerne ich viel Interessantes und Neues kennen. So war ich auch dabei, als das Rote Kreuz den zweiten Defibrillator in unserer Stadt im Foyer unserer Sparkasse aufstellte. Die SPK-Mitarbeiter bekamen auch gleich eine Einweisung, was ich mir natürlich auch anschaute. Das Gerät ist in einem kleinen orangen Köfferchen. Beim öffnen beginnt das Sprachmodul mit der Unterweisung des Ersthelfers. "Patient ansprechen, Puls und Atmung überprüfen." Sollte beides nicht vorhanden sein, muss sofort mit der Herzdruckmassage und der Beatmung begonnen werden. Der Takt wird vom Gerät vorgegeben. 30 mal Herzdruckmassage (recht schnell sogar) und zweimal Beatmen. Währenddessen sollten (am besten von einer zweiten Person) die zwei Elektroden laut Abbildung angebracht werden. Diese Elektroden messen dann den Herzschlag des Patienten. Nur wenn ein Herzflimmern vorliegt ist es möglich einen Stromstoß manuell auszulösen. "Bitte vom Patienten zurücktreten", warnt vorher das Gerät. Misst es einen Herzstillstand oder einen Herzschlag funktioniert das nicht. Mit der Herzdruckmassage und der Beatmung muss aber weitergemacht werden, bis der Arzt eintrifft und die entsprechenden Medikamente verabreicht. "Pumpen bis der Arzt kommt", bezeichnete es der Mann vom DRK.
Ich fand's sehr interessant, hoffe aber trotzdem das ich das Gerät nie im Ernstfall benutzen muss.
Montag, 3. August 2009
Mittwoch, 29. Juli 2009
Das leidige Gewicht
Lange habe ich mein Gewicht (was ja eigentlich nur ein Zwischenziel war) halten können. Jetzt ist es wieder auf 73,4 gestiegen. Zum einen liegt es an meinem derzeitgen Trainingsmonat im Kieser-Studio. Die Übungen tun mir sehr gut. Die Verspannung im HWS-Bereich ist viel besser geworden. Das Rauschen im Ohr ist ganz verschwunden. Ich gehe ca. zweimal die Woche ins Trainings-Center. Aber der Muskelaufbau wiegt ja bestimmt auch was... oder kann das nach drei Wochen noch nicht sein?
Leider fehlt mir nun die Zeit für das Laufen oder Fahrradfahren. Somit kein Fitnesstraining und kein großartiger Kalorienverbrauch.
Hinzu kommt ein gesteigerter Schokoladenkonsum. Dabei hat man doch im Sommer eigentlich weniger Appetit?! Scheint jedenfalls bei mir nicht zu stimmen.
Nun gut, die Gründe sind also bekannt. Nun heißt es wieder etwas dafür tun. Zum ersten mal den Diät-Ticker (oben) aktualisieren. :-)
PS: Um den Teufelskreis zu durchbrechen habe ich letzte Woche zwei spontane Fastentage eingelegt. Damit war mein Mann aber nicht einverstanden. Er war richtig sauer und meinte ich würde eine Eßstörung bekommen wenn ich so weitermache.
Leider fehlt mir nun die Zeit für das Laufen oder Fahrradfahren. Somit kein Fitnesstraining und kein großartiger Kalorienverbrauch.
Hinzu kommt ein gesteigerter Schokoladenkonsum. Dabei hat man doch im Sommer eigentlich weniger Appetit?! Scheint jedenfalls bei mir nicht zu stimmen.
Nun gut, die Gründe sind also bekannt. Nun heißt es wieder etwas dafür tun. Zum ersten mal den Diät-Ticker (oben) aktualisieren. :-)
PS: Um den Teufelskreis zu durchbrechen habe ich letzte Woche zwei spontane Fastentage eingelegt. Damit war mein Mann aber nicht einverstanden. Er war richtig sauer und meinte ich würde eine Eßstörung bekommen wenn ich so weitermache.
Montag, 27. Juli 2009
Wieder da...!
Nach drei Wochen Urlaub hat mein Mann heute wieder seinen ersten Arbeitstag. In den Urlaubswochen bin ich weder zum Lesen der Blogs noch zum Schreiben meines eigenen Blogs gekommen. Mein Mann saß meistens zusammen mit mir im Büro an seinem PC. Am Anfang fand ich das sehr ungewohnt und manchmal sogar störend. Einmal wollte er mir sogar sagen, wie ich zu arbeiten hätte. Da ich aber schon seit über zehn Jahren mein eigener Chef bin, habe ich darauf sehr gereizt reagiert. Obwohl er mir eigentlich nur Tipps geben wollte. Ich bin das halt nicht mehr gewöhnt. :-)
Wir haben also viel am PC gearbeitet, haben aber auch jeden Sonnenstrahl ausgenutzt und die Liegen im Garten belagert. Außerdem gab es einige Arbeiten im Garten zu erledigen.
Die Hecke musste ich allerdings alleine schneiden, weil mein Mann an dem Tag, den ich passend dafür fand, keine Lust dazu hatte. Den alten rostigen Zaun zum Nachbarn hat er abgeschliffen und ich habe ihn dann neu gestrichen. "Ich kann nicht streichen, die Farbe riecht zu stark", war die Begründung meines Mannes. Ich sagte während des Anstreichens: "Hier draußen riecht man das doch gar nicht." "Na, ich hab die Dose ja auch nicht aufgemacht. Nur hinten drauf gelesen." Na super!!!
Im Urlaub ist nun auch die mittlere Tochter ausgezogen. Und sie hat doch trotz liebevollem Freund und toller großer Wohnung ein klein wenig Heimweh. Auf jeden Fall ist sie immer sehr nah am Wasser gebaut wenn wir uns sehen oder telefonieren. Aber das war genauso, als ich damals von zu Hause ausgezogen bin. Es dauert halt seine Zeit, bis man sich an das neue Heim gewöhnt.
Da ich mittlerweile regelmäßig für die örtliche Presse Artikel schreibe, habe ich auch gar nicht mehr so das Bedürfnis mich noch darüber hinaus mitzuteilen. Durch die vielen Texte und das manchmal anstrengende Formulieren bin ich schreibtechnisch gut ausgelastet. Aber es macht trotzdem Spaß. Man lernt viele interessante Leute kennen und erfährt Details, das man sonst gar nicht so mitbekommen würde.
Also, wenn ich hier auch nicht mehr täglich schreibe, wißt ihr woran es liegt.
So - und nun wird es Zeit für eine Blog-Lese-Runde.
Wir haben also viel am PC gearbeitet, haben aber auch jeden Sonnenstrahl ausgenutzt und die Liegen im Garten belagert. Außerdem gab es einige Arbeiten im Garten zu erledigen.
Die Hecke musste ich allerdings alleine schneiden, weil mein Mann an dem Tag, den ich passend dafür fand, keine Lust dazu hatte. Den alten rostigen Zaun zum Nachbarn hat er abgeschliffen und ich habe ihn dann neu gestrichen. "Ich kann nicht streichen, die Farbe riecht zu stark", war die Begründung meines Mannes. Ich sagte während des Anstreichens: "Hier draußen riecht man das doch gar nicht." "Na, ich hab die Dose ja auch nicht aufgemacht. Nur hinten drauf gelesen." Na super!!!
Im Urlaub ist nun auch die mittlere Tochter ausgezogen. Und sie hat doch trotz liebevollem Freund und toller großer Wohnung ein klein wenig Heimweh. Auf jeden Fall ist sie immer sehr nah am Wasser gebaut wenn wir uns sehen oder telefonieren. Aber das war genauso, als ich damals von zu Hause ausgezogen bin. Es dauert halt seine Zeit, bis man sich an das neue Heim gewöhnt.
Da ich mittlerweile regelmäßig für die örtliche Presse Artikel schreibe, habe ich auch gar nicht mehr so das Bedürfnis mich noch darüber hinaus mitzuteilen. Durch die vielen Texte und das manchmal anstrengende Formulieren bin ich schreibtechnisch gut ausgelastet. Aber es macht trotzdem Spaß. Man lernt viele interessante Leute kennen und erfährt Details, das man sonst gar nicht so mitbekommen würde.
Also, wenn ich hier auch nicht mehr täglich schreibe, wißt ihr woran es liegt.
So - und nun wird es Zeit für eine Blog-Lese-Runde.
Freitag, 3. Juli 2009
Das Glück der Erde...
Nach über zehn Jahren habe ich gestern erstmals wieder auf einem Pferd gesessen. Eine Chor-Kollegin hat einen kleinen Reiterhof und wir sind gestern gleich zwei Stunden durch die Prärie...äh...Wiesen und Wälder geritten. Das war ganz schön ungewohnt. Schon nach einer halben Stunde tat mir der Hintern weh - trotz Lammfell-Unterlage auf dem Westernsattel. Der Haflinger war ganz lieb. Ich brauchte nicht viel zu tun, denn er trottete dem "Führungs-Gaul" immer brav hinterher. Im Wald ging's dann zur Sache. Im Trab und Galopp kamen die Pferde (und ich) so richtig ins Schwitzen. Beim Absteigen habe ich meine Beine erst gar nicht mehr gespürt. Dann wurden die Pferde kurz geduscht und anschließend ich.
Schön war's!!! Aber das Sitzen auf dem Bürostuhl heute ist recht schmerzhaft...
Schön war's!!! Aber das Sitzen auf dem Bürostuhl heute ist recht schmerzhaft...
Dienstag, 30. Juni 2009
Agathe Bauer Songs
Nach den schon sehr lustigen Handbüchern des Verhörens von Axel Hacke, gibt es nun die "Agathe-Bauer-Songs". Viel Spaß!!!
Montag, 29. Juni 2009
Mendelssohn
Ich konnte meinen Mann überreden mit mir zum Mendelssohn-Konzert zu gehen, welches unsere Stadt zum 200. Geburtstag des Komponisten (1809 - 1847) veranstaltete. Am Samstagabend begann der musikalische Abend mit vier jungen Bläsern auf dem Schloßplatz. Anschließend ging es in die Katholische Kirche, in der die Kirchenchöre beider Konfessionen einen "Evensong" präsentierten. Der Evensong ist eine Gottesdienstform als gemeinschaftliches Abendgebet und entstammt der Anglikanischen Kirche. Vor jeder "Station" gab es Getränke, Sitzgelegenheiten und zum Glück auch eine Toilette. Denn das kulinarische "Wandelkonzert" ging über drei Stunden lang. Der Kammerchor sang in der Evangelischen Kirche Lieder von Felix Mendelssohn und auch von seiner ebenso begabten Schwester Fanny Hensel.
Zwischen den Stücken wurden einige Briefe von Felix an seine Schwester vorgelesen. Man schätzt, das Felix Mendelssohn an die 20.000 Brief geschrieben hat, wovon noch ca. 5.000 erhalten sind.
Zum Abschluss gab es in der Schloss-Kirche eine Orgel-Version von "Ein Sommernachtstraum". Auf der Empore konnte man sich eine Ausstellung über die Familie Mendelssohn anschauen. Kleine Speisen wurden verkauft und zum Abschluss sangen alle drei Chöre noch zwei Lieder unter freiem Himmel. Es war ein sehr schöner Abend und auch Petrus hatte ein Einsehen und so fiel an diesem Abend kein einziger Tropfen Regen.
Ich muss ja gestehen, dass ich vorher so gut wie nichts von Mendelssohn wußte. Sogar das der bekannte "Hochzeits-Marsch" von ihm ist, war mir im Laufe der Jahre entfallen. Um so schöner, dass man solcher Menschen immer wieder gedenkt und ihr "Erbe" schätzt und weiterleben läßt.
Zwischen den Stücken wurden einige Briefe von Felix an seine Schwester vorgelesen. Man schätzt, das Felix Mendelssohn an die 20.000 Brief geschrieben hat, wovon noch ca. 5.000 erhalten sind.
Zum Abschluss gab es in der Schloss-Kirche eine Orgel-Version von "Ein Sommernachtstraum". Auf der Empore konnte man sich eine Ausstellung über die Familie Mendelssohn anschauen. Kleine Speisen wurden verkauft und zum Abschluss sangen alle drei Chöre noch zwei Lieder unter freiem Himmel. Es war ein sehr schöner Abend und auch Petrus hatte ein Einsehen und so fiel an diesem Abend kein einziger Tropfen Regen.
Ich muss ja gestehen, dass ich vorher so gut wie nichts von Mendelssohn wußte. Sogar das der bekannte "Hochzeits-Marsch" von ihm ist, war mir im Laufe der Jahre entfallen. Um so schöner, dass man solcher Menschen immer wieder gedenkt und ihr "Erbe" schätzt und weiterleben läßt.
Dienstag, 23. Juni 2009
Rauschen
Meine Nacken- und Schulterverspannung wird immer schlimmer. Ich habe mittlerweile ausgewachsene Schmerzen im Halswirbelsäulenbereich und weiß gar nicht mehr, wie ich mich nachts legen soll.
Seit ein paar Tagen habe ich auch ein Rauschen auf dem rechten Ohr. Ich höre im Inneren des Ohres mein Blut rauschen bzw. rhytmisch pulsieren. Das ist, als wenn man Watte im Ohr hätte. Einmal war es sogar so schlimm, dass ich das Geräusch trotz laufendem Fernseher gehört habe. Ansonsten nur, wenn es still ist - also meistens vor dem Einschlafen. Ich bin eigentlich überzeugt davon, dass es von der HWS kommt und nicht vom Stress der letzten Wochen. Das hoffe ich zumindest! Zumal ich mir den Stress durch meine ewige "Aufschieberitis" ja meistens selber mache.
Zur Zeit versuche ich mit Übungen für die Halswirbelsäule den Schmerzen und dem Rauschen ein Ende zu bereiten. Vielleicht erspart mir das ja den Arzt und damit auch den Stress durch weitere Termine.
Seit ein paar Tagen habe ich auch ein Rauschen auf dem rechten Ohr. Ich höre im Inneren des Ohres mein Blut rauschen bzw. rhytmisch pulsieren. Das ist, als wenn man Watte im Ohr hätte. Einmal war es sogar so schlimm, dass ich das Geräusch trotz laufendem Fernseher gehört habe. Ansonsten nur, wenn es still ist - also meistens vor dem Einschlafen. Ich bin eigentlich überzeugt davon, dass es von der HWS kommt und nicht vom Stress der letzten Wochen. Das hoffe ich zumindest! Zumal ich mir den Stress durch meine ewige "Aufschieberitis" ja meistens selber mache.
Zur Zeit versuche ich mit Übungen für die Halswirbelsäule den Schmerzen und dem Rauschen ein Ende zu bereiten. Vielleicht erspart mir das ja den Arzt und damit auch den Stress durch weitere Termine.
Freitag, 19. Juni 2009
Leere
Jetzt wäre es so langsam an der Zeit, sich über eine kleinere Wohnung Gedanken zu machen, wenn wir nicht vor 6 Jahren ein Haus gekauft hätten. Die zweite Tochter hat nämlich nun, zusammen mit ihrem Freund, den Mietvertrag für eine gemeinsame Wohnung unterschrieben. Hier wird es nun so richtig leer. Lange haben wir nach einem Haus mit drei Kinderzimmern und einem Büro gesucht, um auch allen Familienmitgliedern gerecht zu werden. Und bald wohnen wir hier nur noch zu Dritt.
Die neue Wohnung der Kinder ist allerdings super! Schon fast luxuriös. Sie liegt im umgebauten und neu renovierten Schwesternhaus unseres ehemaligen Krankenhauses, hat dreieinhalb Zimmer, Balkon, 99 Quadratmeter, sämtliche Böden mit weißen Fliesen oder Laminat ausgelegt und alle Zimmer schön groß - auch das Bad und die Küche.
Zur Zeit lassen sich die beiden aber die Sonne auf Fuerteventura auf den Bauch scheinen. Denn als Doppelverdiener ohne Kinder hat man ja noch ausreichend Geld für sowas. Aber ich freu' mich natürlich für sie, auch wenn das "Loslassen" ein klein wenig Traurigkeit in mir auslöst.
Die neue Wohnung der Kinder ist allerdings super! Schon fast luxuriös. Sie liegt im umgebauten und neu renovierten Schwesternhaus unseres ehemaligen Krankenhauses, hat dreieinhalb Zimmer, Balkon, 99 Quadratmeter, sämtliche Böden mit weißen Fliesen oder Laminat ausgelegt und alle Zimmer schön groß - auch das Bad und die Küche.
Zur Zeit lassen sich die beiden aber die Sonne auf Fuerteventura auf den Bauch scheinen. Denn als Doppelverdiener ohne Kinder hat man ja noch ausreichend Geld für sowas. Aber ich freu' mich natürlich für sie, auch wenn das "Loslassen" ein klein wenig Traurigkeit in mir auslöst.
Mittwoch, 17. Juni 2009
Chorprobe
In der gestrigen Chorprobe haben wir das Lied "Über den Wolken" geprobt, dass wir eigentlich (allerdings mit einigen Unterbrechungen) seit Jahren singen. Gestern haben nun die Männerstimmen immer etwas anderes gesungen als sie sollten. Unsere Chorleiterin wurde immer genervter und hat dann letztendlich die Probe vorzeitig abgebrochen. Noch am gleichen Abend kam eine Mail von ihr, in der sie sich entschuldigte. Sie hatte einen stressigen Tag in der Firma und zwischen Arbeit und Probe gerade mal 30 Minuten Zeit. Sie hätte lieber das Lied abbrechen sollen als die Probe und hofft, dass sowas in Zukunft nicht mehr vorkommt.
Ja, solche Tag hat man halt schon mal. Kann ich gut nachvollziehen. Meine Tochter, die ja auch im Chor ist, frug mich heute Morgen, warum sie denn die Probe eigentlich abgebrochen hat. Ich sagte: "Na, weil die Männer immer das Falsche gesungen haben." Darauf meine Tochter total ernst: "Ja, aber das tun die doch immer!"
Ich hab' mich weggeschmissen vor Lachen...!!! Wo sie Recht hat, hat sie halt Recht.
Ja, solche Tag hat man halt schon mal. Kann ich gut nachvollziehen. Meine Tochter, die ja auch im Chor ist, frug mich heute Morgen, warum sie denn die Probe eigentlich abgebrochen hat. Ich sagte: "Na, weil die Männer immer das Falsche gesungen haben." Darauf meine Tochter total ernst: "Ja, aber das tun die doch immer!"
Ich hab' mich weggeschmissen vor Lachen...!!! Wo sie Recht hat, hat sie halt Recht.
Montag, 8. Juni 2009
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