Dit-Ticker - Sichtbar abnehmen

Donnerstag, 23. April 2009

Karla Kolumna

Ich habe ja schon mal erwähnt, dass die örtliche Presse mich nach meinen Fasten-Tagebuch angesprochen hat, ob ich nicht als freie Mitarbeiterin für sei schreiben möchte. Ich habe mir damals Bedenkzeit erbeten und mich danach (Schande über mich) einfach nicht mehr bei denen gemeldet. Am Montag rief der Redakteur mich dann erneut an und bat darum, dass ich doch wenigstens mal zu einem Vorgespräch vorbeikommen könnte. Okay, okay - wenn die so überzeugt von meinen Qualitäten sind, dann kann ich es ja einfach mal probieren.

In der Redaktion wurde mir dann vermittelt, was der Zeitung wichtig ist und worauf es beim Schreiben ankommt. Ich habe alle meine Fragen stellen können, meine Kontodaten angegeben (wichtig! :-)) und habe ein dickes "Handbuch für Mitarbeiter" mit nach Hause bekommen.

Ja, nun habe ich heute Abend schon meinen ersten Termin. Eine Jahressitzung des Fördervereins der örtlichen Schule. Auf dieser Schule ist auch meine Tochter, womit ich die meisten Lehrer und den Vorsitzenden schonmal kenne. Schön! Ansonsten wird es bestimmt ziemlich langweilig. Zum Glück habe ich diesmal noch keine Zeilenvorgabe bekommen. Ich soll einfach mal schauen, was der Abend bzw. die Story so hergibt.

Somit habe ich jetzt einen kleinen Nebenjob und das, wo ich schon meine eigene Arbeit und den Haushalt kaum auf die Reihe bekommen. Das soll ja was werden!!!

Montag, 20. April 2009

Hatha-Yoga

Meine Fastenkursleiterin bietet regelmäßig Hatha-Yoga-Kurse an. Zum nächsten Kurs wollte ich mich und meine mittlere Tochter anmelden. Leider muss der Kurs, aufgrund von persönlichen und gesundheitlichen Problemen der Kursleiterin, ausfallen. Sehr schade! Ich hätte nämlich auch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Wie ich schon mal erwähnte, fühle ich mich in meiner Sportgruppe nicht mehr so wohl. Aber ich komme auch einfach nicht davon los. Immerhin mache ich das schon seit vielen Jahren. Der Yogakurs wäre nun genau an diesem Tag und zur exakt gleichen Uhrzeit gewesen. Somit hätte ich erstens einen Grund gehabt, die Sportstunde mal für einige Zeit ausfallen zu lassen und zweitens hätte ich testen können, ob mir die Sportgruppe überhaupt fehlt. Werde somit wohl heute wieder hingehen. Denn ein Mittwochabend ganz ohne Sport ist auch doof.

Gewicht - noch immer ein Thema

Also für eine gute Sommerfigur müssten schon noch fünf Kilo runter. Leider steckt das Gewicht hartnäckig fest. Besser gesagt: Es schwankt seit Wochen zwischen 72 und 73 Kilo. Schuld sind die leckeren Osternaschereien, die die lieben Verwandten eingeschleppt haben. Ich kann daran einfach nicht vorbeigehen. Bald sind sie alle aufgenascht und dann heißt es auch beim Einkaufen eisern bleiben und nicht wieder für Nachschub zu sorgen.

Und natürlich weiter fleißig Sport treiben. Heute bin ich zum ersten Mal in diesem Jahr wieder Fahrrad gefahren. Eine ungewohnte Anstrengung nach so langer Zeit. Aber es macht mehr Spaß als das Joggen, da man viel mehr von der schönen Landschaft sieht (da man ja mit dem Rad einfach weitere Strecken schafft als per Pedes).

Osterurlaub

Der vierzehntägige Osterurlaub meines Mannes ist nun auch schon wieder vorbei. In den zwei Wochen haben wir tatsächlich so einiges an Gartenarbeit erledigen können.
Letzte Woche fing mein Mann zum Beispiel an die Hecke im Garten zu schneiden, während ich noch am PC saß. Zum Glück rief er mich nach dem ersten Meter um nach meiner Meinung zu fragen. Ich wäre ja fast aus allen Wolken gefallen. Statt einer Heckenschere hat er das Bäumchen mit der Astschere bearbeitet und nur ein paar dicke Äste herausgeschnitten. Dementsprechend verstümmelt und braun sah es aus. Den Rest der Hecke konnte ich dann noch, mit eigenhändigem und tatkräftigem Einsatz, retten.

In solchen Momenten frage ich mich, was eigentlich in seinem Kopf vorgeht...



Neben der Gartenarbeit lag er viel in der Sonne und hat Online-Poker gespielt. Ja, das Spielen hat meiner Meinung nach schon wieder Überhand genommen. Am Samstag wollten wir eigentlich mit meinen Freundinnen und deren Männer auf eine Ü30-Party gehen. Der Termin stand schon wochenlang fest. Mein Mann hatte sich aber einen Abend vorher für ein Pokerspiel qualifiziert, bei dem man Echtgeld gewinnen konnte. Und er hat mich tatsächlich alleine gehen lassen. Fast hätte ich mich aus lauter Frust mit einer Tafel Schokolade vor den Fernseher gesetzt. Die lieben SMS meiner Freundinnen haben mich davon aber schnell wieder abgebracht.

Fazit: Ein schöner Party-Abend, Cocktails getrunken und getanzt.
Mein Mann ist beim Pokern als siebenundsiebzigster ausgeschieden und hat 15$ gewonnen. Aber traurig, das er nicht mitgehen musste, schien er mir auch nicht zu sein.

Donnerstag, 9. April 2009

Gierige Waschmaschine

Erst war es eine Socke - jetzt ein Tanga! Meine Maschine ist gierig und gefräßig und zerrt die kleinen Wäscheteile zwischen Dichtungsgummig und Trommel. Die Maschine fängt dann mit seltsamen Geräuschen an, die spärliche Elektronik spielt verrückt und beim Schleudern kommt sie gar nicht mehr auf Touren sondern spukt die Wäsche tropfnass aus. Das zerfetzte Wäschestück habe ich dann mittels einer Häkelnadel und viel Fummelarbeit herausgefischt.


Bisher habe ich das Wäschenetz (ja, ich besitze tatsächlich eines!) nur bei Kleidungsstücken mit Perlen etc. verwendet. Muss ich denn tatsächlich alle Socken und Höschen dort "einsperren"? Macht ihr das auch so? Oder ist meine Maschine nur besonders gefräßig oder eventuell sogar eine glatte Fehlkonstruktion?

Frohe Ostern

Ich wünsche allen Lesern schöne und sonnige Osterfeiertage!!!

Ostergeschenke

Muss man an Ostern eigentlich Geschenke machen? Ist das Tradition oder von der Konsumgesellschaft erfunden?

Ich kann mich noch erinnern in meiner Kindheit Geschenke zu Ostern bekommen zu haben. Und unsere Kinder wurden auch beschenkt bis vor circa 3 Jahren. Da hatte ich genug von der ganzen Schenkerei und Geldausgeberei. Gerade war doch erst Weihnachten und da wurden teilweise auch teure Wünsche erfüllt. Und nun schon wieder? Ich mache da nicht mehr mit.

Es gibt an den Feiertagen leckeres Essen und neue Kuchenrezepte werden getestet, ein schöner Osterspaziergang und gut ist es. Die Kinder (mittlerweile ja schon groß) habe ich psychisch darauf vorbereitet.

Lediglich meine Schwiegermutter wird den Kindern etwas mitbringen und uns wahrscheinlich wieder mit bunten Eiern und Süßigkeiten überhäufen. Voraus ahnend habe ich gar keine gefärbten Eier und auch keine Schokoeier besorgt. Wir wollen ja sowieso abnehmen. Für die Schwiegermutter habe ich im Gegenzug nun doch eine Schachtel Lindt-Pralinen besorgt und eventuell finde ich am Samstag noch ein schönes Buch in der Stadt. Das ist dann aber die einzige Ausnahme.

Wie macht ihr das? Gibt es bei euch Geschenke zu Ostern? Färbt oder bemalt ihr Eier selbst - auch ohne kleine Kinder im Haus die noch Spaß daran haben?

Peep-Show

Cool, wenn am Mädels-Abend in der Wohung einer Freundin plötzlich der Nachbar von der anderen Straßenseite um 23.15 Uhr ausgiebig vor dem Badezimmer-Milchglasfenster duscht und sechs Frauen belustigt von gegenüber zusehen und sich wie in der Cola-Light-Werbung vorkommen. Ein witziges Highlight des Abends.

Und viel gequatscht, gelacht, genascht, genippt und gedippt wurde natürlich auch!!!

Montag, 6. April 2009

Stitch

Der Hamster der Jüngsten beim "Krafttraining" mit der Möhre.

Donnerstag, 2. April 2009

Buchtipp

Die Entbehrlichen
von Ninni Holmqvist

...heute Morgen zu Ende gelesen und für gut befunden.

Zur Geschichte:
Die Welt ist eingeteilt in "Benötigte" und "Entbehrliche". Letztere sind die, die keine Kinder haben und den fünfzigsten Geburtstag erreicht haben. Sie werden in die "Einheit" eingewiesen. Die Anlage ist mit allem Kompfort und Luxus ausgestattet, allerdings müssen die Bewohner sich für psychologische Tests und Organentnahmen zur Verfügung stellen - bis hin zur "Endspende".

Ein beklemmender aber sehr schön geschriebener Roman über die Werte des Lebens. In der ersten Hälfte dominiert jedoch die Beschreibung der Situation und Umgebung so sehr, dass ich teilweise ungeduldig wurde, weil ich endlich wissen wollte wie die "eigentliche Geschichte" denn nun weitergeht. Das relativiert sich aber im Laufe des Buches. Ein ruhiges und doch interessantes Buch. Empfehlenswert!