Ich liebe Bircher Müsli. Seit meinem ersten Fastenkurs vor fünf Jahren bin ich darauf gestoßen und esse es bis heute regelmäßig zum Frühstück. Es ist auch einfach nur lecker und bekommt mir gut. Fettarmer Naturjoghurt wird mit Haferflocken und Leinsamen vermischt. Dazu frisches Obst - am liebsten Apfel, Banane, Kiwi, Erdbeeren. Ein bis zwei Nüsse wie Mandel oder Walnuss dürfen auch noch rein. Ein wenig Honig oben drüber - fertig!
Wenn kein Joghurt im Haus ist greife ich auf Knäckebrot mit Quark und Gelee zurück. Am Wochenende darf es auch mal ein Honig-Toast mit Frühstücksei sein.
Wurst und Käse muss es für mich am Morgen nicht geben. Ich bin da ehr die Süße.
Meine diesjährige Fastenwoche habe ich auch schon hinter mir. Ich hatte mich so darauf gefreut, und dann lief alles ganz anders als geplant. Am ersten Fastentag, an dem ausgiebig abgeführt werden sollte, musste ich meine Schwiegermutter aus dem Krankenhaus holen. Von daher war ich eigentlich froh, dass es mit dem Abführen (trotz FX Passage-Salz) gar nicht gut geklappt hat. Mein Mann konnte mir die Fahrt nicht abnehmen, da er sich nicht traute das kleine Köfferchen (für drei Tage Krhs) zu tragen.
Überhaupt ist der ganze Sinn der Sache, nämlich etwas zur Ruhe zu kommen, einen Gang runter zu schalten und mal wieder zu sich selbst zu finden, bei diesem Mal völlig abhanden gekommen. Das fand ich sehr schade!
Dafür habe ich im laufenden Yogakurs eine frühere Klassenkameradin getroffen. Sie hat ebenfalls gefastet und so trafen wir uns drei Mal zu einem kurzen Spaziergang, auf dem wir uns austauschen konnten. Das war immer ein Lichtblick in dieser hektischen Woche.
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In dem Blogeintrag von Astrid Paul kann man Interessantes über das Fasten lesen. Eine FAQ Liste für alle, die nicht wissen warum wir das eigentlich tun:
http://arthurstochterkocht.blogspot.com/2011/03/zur-zeit-nicht.html