Nach vielen aufmunternden und Mut machenden SMSen von mir, kamen dann auch mal etwas positivere Nachrichten zurück.
Gestern setzte dann in Frankreich der große Regen ein. Ein Kind liegt bereits mit Virusinfekt flach. Meine Tochter war im Regen vier Stunden wandern. Das Handy wurde nass und gab seinen Geist auf. Nach dem Trocknen des Handys mit dem Fön funktioniert es zum Glück wieder.
Mittlerweile hat Töchterlein keine sauberen und kaum noch trockene Sachen. Das Schlafen auf dem Zeltboden bzw. der dünnen Luftmatratze wird immer härter - im wahrsten Sinne des Wortes. Die heutige SMS klingt von großer Sehnsucht nach einer warmen Dusche, sauberen Klamotten und einem weichen Bett.
Ist das Zeitalter des Handys nun gut oder schlecht? Früher hätte ich eine Woche lang gar nichts vom Kind gehört. Und keine Nachrichten sind ja bekanntlich gute Nachrichten. Einerseits ist es schön ab und zu zu erfahren wie es seinem Sprössling geht - andererseits macht man sich anhand der Nachrichten noch mehr Sorgen.
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Mittwoch, 16. September 2009
Montag, 14. September 2009
Schreckens-SMS
Wie würden Sie sich als Mutter fühlen, wenn sie ihrem Kind vor der Klassenfahrt nach Frankreich Mut gemacht haben mit den Worten: "Warte mal ab. Wenn du da bist wird es dir schon gefallen. Das wird bestimmt ganz toll!"
...und dann kommen SMS wie diese...
>>Hi. Essen Scheiße. Durchfall wie Wasser. Magenkrämpfe wie sonst was. Alle am heulen. Richtig dreckig hier. WC versifft.<<
>>Nicht besser. Hab mich beim Klettern an der Hand verletzt. Noch immer Durchfall und Magen. Hab Angst vorm Kotzen,. Kurz vorm heulen. Ich will nach Hause!<<
>>Hab schon geweint. Mama ich will nicht mehr. Hab heute meine Tage bekommen. Viel zu früh!<<
...und dann kommen SMS wie diese...
>>Hi. Essen Scheiße. Durchfall wie Wasser. Magenkrämpfe wie sonst was. Alle am heulen. Richtig dreckig hier. WC versifft.<<
>>Nicht besser. Hab mich beim Klettern an der Hand verletzt. Noch immer Durchfall und Magen. Hab Angst vorm Kotzen,. Kurz vorm heulen. Ich will nach Hause!<<
>>Hab schon geweint. Mama ich will nicht mehr. Hab heute meine Tage bekommen. Viel zu früh!<<
Donnerstag, 10. September 2009
Klassenfahrt
Morgen startet die Jüngste zur Klassenfahrt ins Sportcamp nach Südfrankreich. Und nun ist sie wie zu erwarten kränklich. Ob nun vor Aufregung oder vor Viren, bleibt ungeklärt. Sie fühlt sich elend, hat Hals und Kopfschmerzen und Schnupfen. Montag und Dienstag durfte sie zu Hause bleiben. (Lieber auskurieren als Klassenfahrt versäumen!) Am Dienstagnachmittag bin ich dann mir ihr zum Arzt. Besser mal gucken lassen, ob sich nicht doch Bakterien auf die Infektion gelegt haben, die ein Antibiotikum bedürfen.
Der Arzt konnte nicht viel feststellen. Mandeln sind okay, Augen sind okay, Gesichtsfarbe okay. Er hat sich gewundert, dass sie sich so schlecht fühlt und nicht in der Schule war.
Am Mittwoch also das Kind wieder geschickt. Sie kam total kaputt nach Hause und wollte am liebsten den Schulbesuch für den Rest der Woche streichen und auch nicht mit auf Klassenfahrt. Am Abend fing sie dann aber doch an die ersten Sachen für die Reise einzupacken.
Ich bin fast überzeugt davon, dass bei ihr der Körper immer so reagiert, wenn sie irgend etwas machen soll, was sie eigentlich nicht will. Bei meinem Mann ist das genauso. Ich habe es schon mehrmals beobachten können. Er bekommt dann Durchfall oder sogar Fieber.
Aber die Abschlussfahrt der Zehnerklassen ist immer etwas besonderes. Ich bin überzeugt, es wir ihr gefallen, wenn sie erst mal da ist. Wir haben viel Geld investiert. Nicht nur für die Reisekosten, auch in die Ausrüstung für das Sportcamp. Zum Glück konnte ich mir einen großen Rucksack und einen Schlafsack leihen. Eine selbstaufblasende Luftmatratze, Wanderschuhe, Regenjacke etc. haben wir gekauft. Wir sind halt keine Camper, die soetwas standardmäßig besitzen.
Nun kann ich nur hoffen, dass die Jüngste keinen krankheitsbedingten Rückfall bekommt. Für den Fall hat der Arzt uns vorsorglich Antibiotika verschrieben.
Als zweites hoffe ich, dass der Bus heil ankommt und die Exkursionen ohne Unfälle vonstatten gehen.
Und drittens hoffe ich, dass es nicht so schlimm ist wie ich es mir vorstelle, eine Woche so ganz ohne Kinder hier im Haus leben zu müssen.

Der Arzt konnte nicht viel feststellen. Mandeln sind okay, Augen sind okay, Gesichtsfarbe okay. Er hat sich gewundert, dass sie sich so schlecht fühlt und nicht in der Schule war.
Am Mittwoch also das Kind wieder geschickt. Sie kam total kaputt nach Hause und wollte am liebsten den Schulbesuch für den Rest der Woche streichen und auch nicht mit auf Klassenfahrt. Am Abend fing sie dann aber doch an die ersten Sachen für die Reise einzupacken.
Ich bin fast überzeugt davon, dass bei ihr der Körper immer so reagiert, wenn sie irgend etwas machen soll, was sie eigentlich nicht will. Bei meinem Mann ist das genauso. Ich habe es schon mehrmals beobachten können. Er bekommt dann Durchfall oder sogar Fieber.
Aber die Abschlussfahrt der Zehnerklassen ist immer etwas besonderes. Ich bin überzeugt, es wir ihr gefallen, wenn sie erst mal da ist. Wir haben viel Geld investiert. Nicht nur für die Reisekosten, auch in die Ausrüstung für das Sportcamp. Zum Glück konnte ich mir einen großen Rucksack und einen Schlafsack leihen. Eine selbstaufblasende Luftmatratze, Wanderschuhe, Regenjacke etc. haben wir gekauft. Wir sind halt keine Camper, die soetwas standardmäßig besitzen.
Nun kann ich nur hoffen, dass die Jüngste keinen krankheitsbedingten Rückfall bekommt. Für den Fall hat der Arzt uns vorsorglich Antibiotika verschrieben.
Als zweites hoffe ich, dass der Bus heil ankommt und die Exkursionen ohne Unfälle vonstatten gehen.
Und drittens hoffe ich, dass es nicht so schlimm ist wie ich es mir vorstelle, eine Woche so ganz ohne Kinder hier im Haus leben zu müssen.

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