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Freitag, 24. April 2009

Erster Einsatz

Mein Einsatz als "rasende Reporterin" hat gestern gut geklappt. Nach zwei Stunden ehr langweiliger Jahreshauptversammlung bin ich zu Fuß nach Hause gegangen. In diesen 30 Minuten habe ich im Kopf schon die ersten Sätze formuliert. Zu Hause habe ich mich dann direkt mit einer großen Tasse Tee an den PC gesetzt und den Bericht geschrieben. Und er ging mir wirklich leicht von der Hand. Ich habe auch die Vorgaben aus dem Anleitungsbuch befolgt. Somit hat der Bericht einen roten Faden, der sich durch die Geschichte zieht, eingestreute Zitate der Anwesenden als wörtliche Rede, etc. Es sind gut 80 Zeilen geworden - das Maximum eines solchen Artikels. Und auch mein Mann war betgeistert, als er Probelesen musste. Es hat tatsächlich Spaß gemacht! Jetzt bin ich gespannt, was davon Morgen in der Zeitung steht. Und am Samstag habe ich bereits den nächsten Termin. :-)

Mittwoch, 18. März 2009

Presse

Das ist der absolute Hammer! Gerade hat mich die örtliche Zeitung angerufen, von der ich über die Fastenwoche "interviewt" worden bin. Der Artikel erschien übrigens am letzten Samstag direkt auf der Startseite mit großem Bild - in Farbe! Ich sehe, wie erwartet, schrecklich darauf aus. Man sieht genau wie verkrampft ich versuche zu lächeln. Da ich aber schon damit gerechnet habe, kann ich damit leben.

Jeden Tag schreibe ich jetzt ein kleines Fastentagebuch für diese Zeitung. Und ich war total verwundert, das meine Texte fast eins zu eins abgedruckt werden.

Wenn ich Pressetexte von unserem Chor zur Zeitung schicke, erscheinen die Texte meist total gekürzt oder zumindest umgeschrieben.

Gerade rief mich ein Redakteur der Zeitung an und meinte doch tatsächlich, dass meine Tagebuchtexte hervorragend wären. Ich wäre ja fast vom Stuhl gekippt. Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet.

Da meine Texte so gut wie nicht überarbeitet werden müssen, ist das ein Zeichen, dass ich gut schreiben kann und der Redakteur frug mich, ob ich nicht als freie Mitarbeiterin bei Ihrer Zeitung arbeiten möchte. Da wäre ich dann fast zum zweiten Mal vom Stuhl gekippt.

Es geht dabei um Wochenendveranstaltungen in der Stadt, über die ich berichten könnte. Ich habe mir Bedenkzeit erbeten, denke aber, dass ich das zeitlich nicht schaffe. Ich bin ja jetzt schon arbeitstechnisch gut ausgestattet und am Limit meiner Kapazität. Aber über das Lob habe ich mich trotzdem sehr gefreut! :-)