Jetzt reiht sich auch die Jüngste in die Gruppe der Brei-Esser. Sie hat heute zwei Weisheitszähne entfernt bekommen. Ein Loch musste genäht werden. Bisher spukt sie noch viel Blut und traut sich nicht zu schlucken. Daher hat sie auch noch nichts getrunken. Dabei sollte sie eigentlich schon eine Schmerztablette nehmen, um den Schmerz nach dem Abklingen der Betäubung abzumildern. Aber wie soll man eine Tablette schlucken, wenn man nicht trinken kann?
Da machste was mit als Mutter!!!
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Donnerstag, 3. November 2011
Mittwoch, 13. Januar 2010
Extraktion
Ich wußte es! Ich wußte, dass es bei der Entfernung des Weisheitszahns wieder zu Problemen kommen wird. Nachdem die Betäubungsspritze gewirkt hatte, setzte der Zahnarzt die Zange an. Schon schwierig genug, da der Zahn wirklich sehr weit in der hintersten Ecke meines Kiefers sitzt. Das erste Wackeln brachte heftige Schmerzen.
Also absetzen und mit einem Spezialzeug nachbetäuben. Das wirkt sofort. Also geht's weiter mit Wackeln und Ziehen und Ruckeln. Ich hatte das Gefühl, mein Kiefer springt aus der Verankerung. Das konnte ich dann auch deutlich machen und die Arzthelferin hielt mir mit beiden Händen den Kieferknochen fest.
"Tja", sagte der Zahnarzt. "Bevor ich jetzt noch lange probiere, müssen wir den Zahn wohl freilegen." Es gab neues Besteck mit Skalpell, alle zogen Handschuhe an, ich bekam ein grünes Tuch übergelegt und dann wurde geschnitten. Danach den Zahn mit dem Bohrer in zwei Hälften geteilt und dann kam wieder die Zange dran.
Endlich war der Zahn dann raus. Es wurde vernäht und mein Gesicht von Blutspritzern gesäubert. Die Wurzelkanäle des Zahnes bogen sich in verschiedene Richtungen, daher die Schwierigkeiten. Aber vor uns hing das Röntgenbild. Konnte man das nicht vorher sehen und mich vorwarnen?
Den Rest des Tages habe ich nur auf der Couch gelegen, gekühlt und Filme gesehen. Mein ganzer Schädel brummte und ich habe einiges an Blut geschluckt. Am nächsten Tag ging's schon wieder viel besser und am Abend konnte ich sogar zur Chorprobe - auch wenn ich etwas nuschelig gesungen habe.
PS: 1,3 KG Gewichtsverlust brachte mir der Zahnentfernungstag! Wenigstens etwas Gutes! :-)
Also absetzen und mit einem Spezialzeug nachbetäuben. Das wirkt sofort. Also geht's weiter mit Wackeln und Ziehen und Ruckeln. Ich hatte das Gefühl, mein Kiefer springt aus der Verankerung. Das konnte ich dann auch deutlich machen und die Arzthelferin hielt mir mit beiden Händen den Kieferknochen fest.
"Tja", sagte der Zahnarzt. "Bevor ich jetzt noch lange probiere, müssen wir den Zahn wohl freilegen." Es gab neues Besteck mit Skalpell, alle zogen Handschuhe an, ich bekam ein grünes Tuch übergelegt und dann wurde geschnitten. Danach den Zahn mit dem Bohrer in zwei Hälften geteilt und dann kam wieder die Zange dran.
Endlich war der Zahn dann raus. Es wurde vernäht und mein Gesicht von Blutspritzern gesäubert. Die Wurzelkanäle des Zahnes bogen sich in verschiedene Richtungen, daher die Schwierigkeiten. Aber vor uns hing das Röntgenbild. Konnte man das nicht vorher sehen und mich vorwarnen?
Den Rest des Tages habe ich nur auf der Couch gelegen, gekühlt und Filme gesehen. Mein ganzer Schädel brummte und ich habe einiges an Blut geschluckt. Am nächsten Tag ging's schon wieder viel besser und am Abend konnte ich sogar zur Chorprobe - auch wenn ich etwas nuschelig gesungen habe.
PS: 1,3 KG Gewichtsverlust brachte mir der Zahnentfernungstag! Wenigstens etwas Gutes! :-)
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